Parasitenkontrolle

„Mein Hund hat keine Flöhe!“ – Parasiten und wie man sie los wird

Einer der häufigsten Fehleinschätzungen ist es zu glauben das eigene Haustier sei parasitenfrei, weil der Besitzer keine Parasiten sieht.

Auf jeden einzelnen Floh, der auch nur zeitweise auf dem Tier zu finden ist, kommen 100 Flöhe (auch Floheier, Flohlarven und Flohpuppen) in der Umgebung (Wohnung, Auto, Möbel)!

Besonders wichtig ist diese Erkenntnis für alle Flohstichallergiker unter unseren Haustieren. Hier reicht bereits ein Flohstich, um beim betroffenen Tier eine heftige und langandauernde Reaktion hervorzurufen!

Gerade bei Katzen sieht man oft das Bild der „selbstinduzierten felinen Alopezie“, d.h. die Katze zeigt haarlose oder haararme Stellen. Besonders oft sind diese haarlosen Stellen auf dem Rücken, am Bauch oder der Beinen zu finden.

Dabei muss der Besitzer bei seiner Katze keinen Juckreiz bemerken.

Wenn Juckreiz auftritt, kann es auch zu massiven selbstbeigebrachten Wunden vor allem an Hals und Kopf kommen.

Beim Hund zeigt sich die Flohstichallergie oft durch starken Juckreiz und gerötet, entzündliche Stellen an den Pfoten, am Bauch, unter den Achseln, auf der Kruppe, am Hals oder sogar an Ohren und Lefzen.

Bei Hund und Katze ist neben einer symptomatischen Behandlung zu Beginn (oft hilft nur Cortison), eine enge und systematische Parasitenbekämpfung die Voraussetzung um diese Probleme in den Griff zu bekommen.

Und: der Floh parasitiert auch zeitweise auf dem Menschen!

Beseitigen Sie also die Parasiten auf dem Tier und in der Umgebung.

Es gibt verschiedene wirksame und gut verträgliche Präparate.

Wir beraten Sie gerne – fragen Sie in unserer Sprechstunde.


„Eine Freundschaft fürs Leben!“
Kinder und Tiere – Gefahren durch Parasiten und wie man sie vermeidet


Endo- und Ektoparasiten bei Hund und Katze sind auch heute noch eine unterschätzte Gefahr, besonders für Kinder!

An erster Stelle der potentiell tödlichen Gefahren für den Menschen steht die Infektion mit dem Fuchsbandwurm.

Dieser Endoparasit richtet in seinem Wirt (Hund und Katze) verhältnismäßig wenig Schaden an.
Im Menschen (Fehlwirt) jedoch zerstört er in erster Linie die Leber. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich.

Etwas weniger gefährlich sind verschiedene Rundwurmarten. Diese können aber (besonders bei Kindern) Entzündungen in Haut und Augen hervorrufen.

Dies geschieht durch wandernde Wurmlarven (Larva migrans).

Hund und Katze lassen sich einfach mit verträglichen und gut wirksamen Mitteln entwurmen.
Der Mensch nicht.

Wenn Milbe, Floh und Co. sich auf das Kind verirren und dort (oft nur zeitweise) juckende Ekzeme auslösen, wird dies oft fälschlich als Neurodermitis oder Allergie „diagnostiziert“.

Wird die Katze dann z.B. von ihren Ohrmilben befreit, ist plötzlich das Kind „geheilt“.

Damit solche Gefahren und Missverständnisse vermieden werden, ist es für Eltern wichtig, sich über die möglichen Parasiten ihrer Haustiere zu informieren.

Wir beraten Sie gerne – fragen Sie in unserer Sprechstunde.